Fischen i.Allgäu) gehört zum schwäbischen Landkreis Oberallgäu, Bayern (Deutschland) und ist nur etwa 3 Kilometer von Obermaiselstein entfernt. Hier befindet sich auch der Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft Hörnergruppe. Fischen ist ein heilklimatischer Kurort mit über 5000 Gästebetten.
Sie finden Fischen im Allgäu in den Allgäuer Alpen etwa 5,5 km nördlich von Oberstdorf. Es befindet sich am Ufer der Iller. Im Nordwesten Nordwestlich sieht man die Gipfel der Hörnergruppe, östlich die der Daumengruppe. Die Gemeindeteile von Fischen im Allgäu sind: Au, Berg, Burgegg, Fischen i. A., Hof, Jägersberg, Kreben, Langenwang, Maderhalm, Oberthalhofen, Unterthalhofen und Weiler.
Fischen taucht geschichtlich 860 zum ersten mal auf.
Der Ort ist Ausgangspunkt für Berg- und Radtouren und bietet 50 km Spazier- und Wanderwege. Zentrum des Kurlebens ist das Kurhaus Fiskina mit Kurmittelabteilung, Kursaal und Kurpark. Weitere touristische Angebote sind das Freizeitbad mit 58-m-Wasserrutschbahn, der Sportpark (Tennis, Fitness, E-Indoor-Karting) und (Nacht-)Langlaufloipen.
Im Zweiten Weltkrieg bestand im Wald zwischen Fischen und Oberstdorf ein Unterkommando des "SS-Arbeitslagers Fischen bei Kempten", das zum KZ-Außenlager Kottern-Weidach (Kempten) gehörte, in dem 300 Häftlinge für die Rüstungsproduktion der Firma Messerschmitt Zwangsarbeit verrichten mussten. Teile von Fundamenten und einer Rampe zeugen von diesem Geschehen.In Fischen gibt es 580.000 Übernachtungen pro Jahr. Sehenswert sind die Frauenkapelle, die Pfarrkirche St. Verena, die historische Sägemühle und das Fischinger Heimathaus mit Skimuseum.



